Quiz: Gesundheit, Prävention und Wirbelsäule — 29 questions

Detailed questions and answers

1. Wie definiert die Weltgesundheitsorganisation Gesundheit?

Als nachweisbares Fehlen körperlicher und seelischer Störungen
Als Anpassung an gesellschaftliche Leistungsanforderungen
Als völliges körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden
Als Abwesenheit einer diagnostizierbaren Krankheit

Als völliges körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden

Explanation

Die WHO versteht Gesundheit als völliges körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden. Sie geht damit über die bloße Abwesenheit von Krankheit hinaus.

2. Welche Aussage beschreibt Krankheit nach Psychrembel am zutreffendsten?

Eine vorübergehende Einschränkung bei der Erfüllung sozialer Rollen
Eine Störung von Lebensvorgängen mit subjektiv empfundenen oder objektiv feststellbaren Veränderungen
Ein Zustand des fehlenden sozialen Wohlbefindens ohne körperliche Veränderungen
Eine ausschließlich messbare Abweichung von medizinischen Normwerten

Eine Störung von Lebensvorgängen mit subjektiv empfundenen oder objektiv feststellbaren Veränderungen

Explanation

Nach Psychrembel ist Krankheit eine Störung der Lebensvorgänge in Organen oder im gesamten Organismus. Die Veränderungen können körperlicher, geistiger oder seelischer Art sowie subjektiv oder objektiv feststellbar sein.

3. Wie betrachtet der biomedizinische Ansatz den Menschen im Zusammenhang mit Krankheit?

Als Träger von Krankheiten mit körperlichen Funktionsstörungen
Als soziales Wesen in kulturellen und ökonomischen Beziehungen
Als psychisches System mit einem gestörten inneren Gleichgewicht
Als aktiven Gestalter gesellschaftlicher Gesundheitsbedingungen

Als Träger von Krankheiten mit körperlichen Funktionsstörungen

Explanation

Der biomedizinische Ansatz versteht den Menschen als Träger von Krankheiten und Krankheit als körperliche Funktionsstörung. Diese soll durch die Diagnostik der Organsysteme erfasst und behandelt werden.

4. Welche Erklärung entspricht dem monokausalen Kausalitätsprinzip des biomedizinischen Modells?

Mehrere soziale Faktoren erzeugen gemeinsam eine gesundheitliche Beeinträchtigung.
Eine einzelne Ursache löst die Krankheit aus und muss behandelt werden.
Ein innerpsychischer Konflikt führt über mehrere Entwicklungsphasen zur Erkrankung.
Eine Krankheit entsteht durch das Zusammenspiel biologischer, sozialer und kultureller Faktoren.

Eine einzelne Ursache löst die Krankheit aus und muss behandelt werden.

Explanation

Im biomedizinischen Modell entsteht Krankheit nach dem monokausalen Prinzip durch eine einzelne Ursache. Die Behandlung richtet sich auf diese Ursache.

5. Wie diagnostiziert das biomedizinische Modell Gesundheit und Krankheit?

Durch die Feststellung, ob soziale Rollen noch erfüllt werden können
Durch die Beurteilung der familiären Beziehungen und der wirtschaftlichen Lage
Durch die Analyse des innerpsychischen Gleichgewichts zwischen verschiedenen Instanzen
Durch den Vergleich messbarer körperlicher Werte mit medizinischen Normwerten

Durch den Vergleich messbarer körperlicher Werte mit medizinischen Normwerten

Explanation

Das biomedizinische Modell verwendet beobachtbare Symptome und objektiv messbare Werte. Gesundheit und Krankheit werden anhand von Abweichungen von Normwerten beurteilt.

6. Welche Faktoren stehen im Mittelpunkt des soziologischen Ansatzes zur Erklärung von Krankheit?

Soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Bedingungen der Umwelt
Eine einzelne körperliche Ursache mit direkter Krankheitsfolge
Angeborene Störungen des innerpsychischen Gleichgewichts
Fehlfunktionen einzelner Organe und messbare körperliche Abweichungen

Soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Bedingungen der Umwelt

Explanation

Der soziologische Ansatz betrachtet den Menschen als soziales Wesen. Krankheit wird über Bedingungen seiner sozialen, kulturellen, ökonomischen und ökologischen Umwelt erklärt.

7. Wann gilt ein Mensch im soziologischen Modell als krank?

Wenn eine einzelne körperliche Krankheitsursache nachgewiesen wird
Wenn das innerpsychische Gleichgewicht zwischen Es und Über-Ich gestört ist
Wenn er die Aufgaben seiner sozialen Rolle nicht mehr erfüllen kann
Wenn ein Organwert von einem medizinischen Normwert abweicht

Wenn er die Aufgaben seiner sozialen Rolle nicht mehr erfüllen kann

Explanation

Im soziologischen Modell gilt Krankheit als soziale Leistungsunfähigkeit. Sie liegt vor, wenn die Anforderungen der sozialen Rolle nicht mehr erfüllt werden können.

8. Worauf führt der psychologische Ansatz Erkrankungen zurück?

Auf die Abweichung objektiver Messwerte von medizinischen Normwerten
Auf eine angeborene oder in der Kindheit erworbene Störung des innerpsychischen Gleichgewichts
Auf ungünstige Arbeitsbedingungen und die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht
Auf eine einzelne körperliche Ursache in einem bestimmten Organsystem

Auf eine angeborene oder in der Kindheit erworbene Störung des innerpsychischen Gleichgewichts

Explanation

Der psychologische Ansatz erklärt Erkrankungen durch eine Störung des innerpsychischen Gleichgewichts. Diese kann angeboren sein oder in der Kindheit erworben werden.

9. Welche Aussage definiert Gesundheitsverhalten am treffendsten?

Es umfasst nur ärztliche Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten.
Es umfasst alle Verhaltensweisen, die der persönlichen Gesundheit dienen oder schaden können.
Es bezeichnet ausschließlich gesundheitsfördernde Aktivitäten im Alltag.
Es beschreibt vor allem die genetische Ausstattung eines Menschen.

Es umfasst alle Verhaltensweisen, die der persönlichen Gesundheit dienen oder schaden können.

Explanation

Gesundheitsverhalten umfasst alle menschlichen Verhaltensweisen, die der persönlichen Gesundheit dienen oder schaden können. Dazu gehören daher sowohl gesundheitsfördernde als auch gesundheitsschädigende Verhaltensweisen.

10. Welche Kombination enthält ausschließlich Gesundheitsfaktoren, die Gesundheit und Krankheit beeinflussen können?

Nur biologische Merkmale und individuell gewählte Freizeitaktivitäten
Genetische Faktoren, Lebensstil, soziales Umfeld und physische Umwelt
Ausschließlich persönliche Einstellungen, Intelligenz und schulische Leistungen
Nur medizinische Diagnosen, Behandlungskosten und Krankenversicherung

Genetische Faktoren, Lebensstil, soziales Umfeld und physische Umwelt

Explanation

Gesundheit und Krankheit werden durch genetische und biologische Faktoren, Lebensstil und Verhalten, das soziale Umfeld sowie Umweltfaktoren beeinflusst. Die übrigen Kombinationen sind unvollständig oder enthalten keine geeignete Zusammenstellung der Gesundheitsfaktoren.

11. Worin besteht der zentrale Unterschied zwischen Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention?

Gesundheitsförderung stärkt Ressourcen und Selbstbestimmung, Prävention reduziert Krankheitsrisiken und Krankheitsfolgen.
Gesundheitsförderung behandelt akute Krankheiten, Prävention verbessert vor allem die Lebensqualität.
Gesundheitsförderung setzt ausschließlich bei Erkrankten an, Prävention ausschließlich bei gesunden Menschen.
Gesundheitsförderung untersucht Risikofaktoren, Prävention stärkt ausschließlich die individuelle Selbstbestimmung.

Gesundheitsförderung stärkt Ressourcen und Selbstbestimmung, Prävention reduziert Krankheitsrisiken und Krankheitsfolgen.

Explanation

Gesundheitsförderung baut gesundheitliche Ressourcen auf und stärkt Selbstbestimmung. Krankheitsprävention zielt dagegen darauf, Risiken sowie das Auftreten, Fortschreiten oder Folgen von Krankheiten zu verringern.

12. Eine Impfung wird verabreicht, bevor eine Krankheit aufgetreten ist, um ihre Häufigkeit in der Bevölkerung zu senken. Welche Präventionsstufe liegt vor?

Tertiärprävention
Primärprävention
Rehabilitative Nachsorge
Sekundärprävention

Primärprävention

Explanation

Primärprävention findet vor dem Auftreten einer Krankheit statt und soll durch Risikoreduktion die Inzidenz verringern. Impfungen sind ein typisches Beispiel dafür.

13. Welche Maßnahme ist ein typisches Beispiel für Sekundärprävention?

Die Verbesserung von Wohnbedingungen zur Stärkung gesundheitlicher Ressourcen
Eine Vorsorgeuntersuchung zur frühen Erkennung einer bereits begonnenen Krankheit
Eine Rehabilitationsmaßnahme zur Vermeidung von Rückfällen
Eine Impfung vor dem Auftreten einer Krankheit

Eine Vorsorgeuntersuchung zur frühen Erkennung einer bereits begonnenen Krankheit

Explanation

Sekundärprävention setzt im Frühstadium einer bereits bestehenden Krankheit an und soll deren Fortschreiten oder Chronifizierung eindämmen. Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung und gehören daher dazu.

14. Worauf richtet sich der zentrale Untersuchungsgegenstand von Public Health?

Auf die Entwicklung persönlicher Trainingspläne ohne Bezug zum Gesundheitssystem
Auf die Gesundheit der Bevölkerung und bestimmter Bevölkerungsgruppen unter Einbezug verschiedener Einflussbereiche
Auf die genetische Untersuchung einzelner Personen unabhängig von ihrer Umwelt
Auf die individuelle Linderung der Beschwerden einer einzelnen erkrankten Person

Auf die Gesundheit der Bevölkerung und bestimmter Bevölkerungsgruppen unter Einbezug verschiedener Einflussbereiche

Explanation

Public Health untersucht die Gesundheit von Bevölkerungen und Bevölkerungsgruppen und berücksichtigt dabei Biologie, Umweltbedingungen, Lebensweisen und das Gesundheitssystem. Die individuelle Behandlung einer erkrankten Person ist davon zu unterscheiden.

15. An welchem Datum wurde die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung verabschiedet?

Am 1. Januar 1986
Am 21. Oktober 1986
Am 21. November 1986
Am 21. November 1991

Am 21. November 1986

Explanation

Die erste Internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung verabschiedete die Ottawa-Charta am 21. November 1986 in Ottawa.

16. Welche drei Handlungsgrundlagen nennt die Ottawa-Charta?

Forschen, diagnostizieren und therapieren sowie finanzieren und verwalten
Informieren, behandeln und rehabilitieren sowie kontrollieren und dokumentieren
Interessen vertreten, befähigen und ermöglichen sowie vermitteln und vernetzen
Vorbeugen, heilen und nachsorgen sowie planen und evaluieren

Interessen vertreten, befähigen und ermöglichen sowie vermitteln und vernetzen

Explanation

Die Ottawa-Charta nennt als drei Handlungsgrundlagen Interessen vertreten, befähigen und ermöglichen sowie vermitteln und vernetzen.

17. Eine Kommune gestaltet sichere Radwege und verbessert den Zugang zu gesundem Essen in Schulen. Welche Form der Prävention steht dabei im Vordergrund?

Verhältnisprävention, weil die äußeren Lebensbedingungen verändert werden
Sekundärprävention, weil Krankheiten im Frühstadium erkannt werden
Verhaltensprävention, weil ausschließlich individuelle Entscheidungen trainiert werden
Tertiärprävention, weil Folgeschäden nach einer Erkrankung vermieden werden

Verhältnisprävention, weil die äußeren Lebensbedingungen verändert werden

Explanation

Verhältnisprävention verändert Lebensbedingungen und Umwelt von Personen, etwa durch sichere Verkehrswege oder gesundheitsförderliche Verpflegungsangebote. Verhaltensprävention setzt dagegen unmittelbar am individuellen Gesundheitsverhalten an.

18. Welche Maßnahme gehört zur Gesundheitsförderung im Pflegeberuf?

Verlängerung stationärer Verweildauern
Reduzierung des lebenslangen Lernens
Verzicht auf soziale Kontakte
Regelmäßige körperliche Aktivität

Regelmäßige körperliche Aktivität

Explanation

Körperliche Aktivität zählt zu den zentralen Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Ebenso gehören unter anderem gesundes Ernährungsverhalten, Unfallschutz und soziale Beziehungen dazu.

19. Welcher Faktor trägt wesentlich zu den hohen Belastungen von Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten bei?

Rückgang der Patientenzahlen und mehr Erholungszeiten
Steigende Patientenzahlen und Arbeitsverdichtung
Weniger administrative Aufgaben und geringerer Zeitdruck
Verlängerte stationäre Verweildauern und größerer Personalstand

Steigende Patientenzahlen und Arbeitsverdichtung

Explanation

Steigende Patientenzahlen, verkürzte stationäre Verweildauern, Personalabbau und Arbeitsverdichtung erhöhen die physischen und psychischen Belastungen.

20. Welche Kombination beschreibt ein besonders wirksames Mehrkomponentenprogramm zur Gesundheitsförderung im Pflegeberuf?

Verhaltenspräventive Schulungen, Bewegungsprogramme und technische Hebehilfen
Technische Hebehilfen ohne Schulungen oder Bewegungsangebote
Eine einmalige Schulung ohne Veränderungen der Arbeitsbedingungen
Ausschließlich individuelle Entspannungsübungen außerhalb der Arbeitszeit

Verhaltenspräventive Schulungen, Bewegungsprogramme und technische Hebehilfen

Explanation

Mehrkomponentenprogramme verbinden Verhaltensprävention wie Schulungen und Bewegungsprogramme mit Verhältnisprävention, etwa technischen Hebehilfen. Dadurch werden individuelles Verhalten und Arbeitsbedingungen berücksichtigt.

21. Welche Aussage unterscheidet Eu-Stress zutreffend von Di-Stress?

Eu-Stress führt zur Erschöpfungsphase, Di-Stress ausschließlich zur Alarmreaktion.
Eu-Stress verursacht Blockierungen, Di-Stress steigert Motivation und Handlungsbereitschaft.
Eu-Stress wirkt anregend und motivierend, Di-Stress löst Angst und Unsicherheit aus.
Eu-Stress entsteht ausschließlich körperlich, Di-Stress ausschließlich psychisch.

Eu-Stress wirkt anregend und motivierend, Di-Stress löst Angst und Unsicherheit aus.

Explanation

Eu-Stress ist positiver, anregender Stress, der zu Handlungen motivieren kann. Di-Stress wirkt belastend und kann Angst, Unsicherheit, Ausweichen, Flucht oder Blockierungen begünstigen.

22. In welcher Reihenfolge verlaufen die drei Phasen des allgemeinen Anpassungssyndroms?

Alarmreaktion, Erschöpfungsphase, Widerstandsphase
Widerstandsphase, Alarmreaktion, Erschöpfungsphase
Alarmreaktion, Widerstandsphase, Erschöpfungsphase
Erschöpfungsphase, Widerstandsphase, Alarmreaktion

Alarmreaktion, Widerstandsphase, Erschöpfungsphase

Explanation

Das allgemeine Anpassungssyndrom beginnt mit der Alarmreaktion, geht in die Widerstandsphase über und endet bei anhaltender Belastung in der Erschöpfungsphase.

23. Welche körperliche Reaktion kennzeichnet die Alarmreaktion?

Aktivierung des Sympathikus mit steigender Herzfrequenz und erhöhtem Blutdruck
Dauerhafte Unterdrückung der Nebennierenfunktion mit sinkender Herzfrequenz
Verlust aller Anpassungsmöglichkeiten mit langfristiger Beeinträchtigung des Immunsystems
Aktivierung des Parasympathikus mit sinkendem Blutzucker und verlangsamter Atmung

Aktivierung des Sympathikus mit steigender Herzfrequenz und erhöhtem Blutdruck

Explanation

In der Alarmreaktion aktivieren Sympathikus und Nebennierenmark den Körper. Dadurch steigen unter anderem Herzfrequenz, Blutzucker, Atmung und Blutdruck.

24. Wie viele Wirbel umfasst die Halswirbelsäule?

Zwölf Wirbel
Sieben Wirbel
Fünf Wirbel
Drei bis fünf Wirbel

Sieben Wirbel

Explanation

Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Wirbeln. Die Brustwirbelsäule umfasst dagegen zwölf und die Lendenwirbelsäule fünf Wirbel.

25. Welche Zuordnung der physiologischen Wirbelsäulenkrümmungen ist korrekt?

Kyphosen im Hals- und Lendenbereich, Lordosen im Brust- und Sakralbereich
Kyphosen im Lendenbereich, Lordosen im Hals- und Sakralbereich
Lordosen ausschließlich im Brustbereich, Kyphosen ausschließlich im Halsbereich
Lordosen im Hals- und Lendenbereich, Kyphosen im Brust- und Sakralbereich

Lordosen im Hals- und Lendenbereich, Kyphosen im Brust- und Sakralbereich

Explanation

Die aufrecht stehende Wirbelsäule ist doppelt S-förmig gekrümmt. Lordosen befinden sich physiologisch im Hals- und Lendenbereich, Kyphosen im Brust- und Sakralbereich.

26. Welche Struktur gehört zu einem typischen Wirbel und trägt zusammen mit den anderen Wirbellöchern zur Bildung des Wirbelkanals bei?

Der Dens axis
Der Bandscheibenkern
Das Wirbelloch
Der Faserring

Das Wirbelloch

Explanation

Das Wirbelloch ist Bestandteil des Wirbelbogens. Die Wirbellöcher aller Wirbel bilden gemeinsam den Wirbelkanal.

27. Welche Kombination beschreibt die Funktionen von Atlas und Axis korrekt?

Der Atlas ermöglicht vor allem Nickbewegungen, während der Dens axis des Axis die Kopfdrehung ermöglicht.
Der Atlas polstert die Wirbelsäule, während der Axis den Gallertkern der Bandscheibe bildet.
Der Atlas ermöglicht vor allem Kopfdrehungen, während der Wirbelkörper des Axis die Nickbewegungen ermöglicht.
Der Atlas stabilisiert die Bandscheibe, während der Axis die Wirbellöcher zum Wirbelkanal verbindet.

Der Atlas ermöglicht vor allem Nickbewegungen, während der Dens axis des Axis die Kopfdrehung ermöglicht.

Explanation

Der Atlas besitzt einen knöchernen Ring und ermöglicht im oberen Kopfgelenk vor allem Nickbewegungen. Der Dens axis dient als Drehzapfen für den Atlas im unteren Kopfgelenk.

28. Welche Aussage beschreibt den Aufbau und die Funktion einer Bandscheibe zutreffend?

Sie verbindet die Gelenkfortsätze und ermöglicht die Drehung des Atlas um den Axis.
Sie liegt im Wirbelkanal und schützt das Rückenmark vor seitlichen Bewegungen.
Sie besteht aus Knochengewebe und bildet gemeinsam mit den Wirbellöchern den Wirbelkanal.
Sie liegt zwischen benachbarten Wirbelkörpern und polstert Druck- und Gewichtsbelastungen ab.

Sie liegt zwischen benachbarten Wirbelkörpern und polstert Druck- und Gewichtsbelastungen ab.

Explanation

Bandscheiben liegen zwischen benachbarten Wirbelkörpern und wirken als Puffer bei Gewichts- und Druckbelastungen. Ihr Aufbau umfasst den äußeren Anulus fibrosus und den inneren Nucleus pulposus.

29. Warum kann ein regelmäßiger Wechsel von Be- und Entlastung zur Ernährung der Bandscheiben beitragen?

Er trennt den Faserring vollständig vom Gallertkern und verhindert dessen Austritt.
Er fördert durch Diffusion den Austausch von Flüssigkeit und Nährstoffen.
Er öffnet Blutgefäße im Faserring und ermöglicht eine direkte Blutversorgung.
Er lässt den Gallertkern verknöchern und stabilisiert dadurch die Wirbelkörper.

Er fördert durch Diffusion den Austausch von Flüssigkeit und Nährstoffen.

Explanation

Bandscheiben besitzen keine Blutgefäße und werden durch Diffusion ernährt. Der Wechsel von Be- und Entlastung unterstützt dabei den Flüssigkeits- und Nährstoffaustausch.

Review with flashcards

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Wie definiert die WHO Gesundheit?

Gesundheit ist der Zustand völligen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens.

Wann prägte die WHO ihren multidimensionalen Gesundheitsbegriff?

Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg.

Wie versteht die WHO Gesundheit und Krankheit?

Interdisziplinär, multidimensional und mehrperspektivisch.

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