Quiz: Blues: Geschichte und Stile — 14 Fragen

Detaillierte Fragen und Antworten

1. Wofür ist Mamie Smith in den Blues-Arbeitsmaterialien beschrieben worden?

Als Opernsängerin des frühen 19. Jahrhunderts
Als Geigerin in einer Country-Band
Als Komponistin des ersten Bebop-Stücks
Als Sängerin und Tänzerin in der Blues-Szene der 1920er-Jahre

Als Sängerin und Tänzerin in der Blues-Szene der 1920er-Jahre

Erklärung

Mamie Smith wird dort als Sängerin und Tänzerin genannt, die als Blues-Interpretin in den 1920er-Jahren auftaucht. Die anderen Antworten passen nicht zu dieser Beschreibung.

2. Welche Angabe bleibt im Steckbrief zu Mamie Smith im Material offen?

Nur ihr Herkunftsland ist nicht ausgefüllt
Nur ihr Bandname ist nicht ausgefüllt
Geburt, Auftritte und Tod sind nicht ausgefüllt
Nur ihr Instrument ist nicht ausgefüllt

Geburt, Auftritte und Tod sind nicht ausgefüllt

Erklärung

Im Arbeitsblatt sind Felder zu Geburt, Auftritten und Tod vorgesehen, aber ohne eingetragene Werte. Die anderen Optionen nennen Angaben, die so nicht als offen markiert werden.

3. Was beschreibt ein Kreuzworträtsel in diesem Zusammenhang am besten?

Ein Aufgabenformat, bei dem Begriffe aus Hinweisen in ein Raster eingetragen werden
Eine Harmoniefolge aus drei Akkorden über zwölf Takte
Ein Liedtext, der in Strophen und Refrain gegliedert ist
Eine Melodieform mit nur zwei wiederholten Tönen

Ein Aufgabenformat, bei dem Begriffe aus Hinweisen in ein Raster eingetragen werden

Erklärung

Ein Kreuzworträtsel ist hier als Aufgabenformat definiert, bei dem Begriffe anhand von Hinweisen in ein Raster eingesetzt werden. Die anderen Antworten beschreiben andere Musik- oder Analysebegriffe.

4. Wie ist das Bluesschema in den Materialien definiert?

Als festes Akkordmuster aus drei Akkorden über zwölf Takte
Als reine Gesangsform ohne Begleitung
Als Taktartwechsel zwischen zwei und vier Takten
Als freie Melodie ohne harmonische Bindung

Als festes Akkordmuster aus drei Akkorden über zwölf Takte

Erklärung

Das Bluesschema wird als festes Akkordmuster mit drei Akkorden beschrieben, das über zwölf Takte angelegt ist. Die anderen Möglichkeiten widersprechen dieser Definition.

5. Was ist im Abschnitt zu „Backwater Blues“ mit der Situation in den „low lands“ verbunden?

Dort wird ein Fest in der Stadt angekündigt
Dort wird ein Problem oder eine Notlage beschrieben
Dort wird eine Liebeserklärung ausgesprochen
Dort wird eine Reise mit der Eisenbahn beendet

Dort wird ein Problem oder eine Notlage beschrieben

Erklärung

Im Liedtext wird „trouble“ in den „low lands“ beschrieben, also eine schwierige Lage. Die anderen Antworten passen nicht zum angegebenen Inhalt.

6. Wie soll die Melodieaufgabe mit der Blues-Tonleiter bearbeitet werden?

Nur die höchsten Töne sollen in beliebiger Reihenfolge notiert werden
Die Tonfolge soll aus dem Gedächtnis frei erfunden werden
Alle vorkommenden Töne sollen einmalig notiert werden, beginnend mit dem tiefsten Ton
Nur die Töne des Refrains sollen mehrfach eingetragen werden

Alle vorkommenden Töne sollen einmalig notiert werden, beginnend mit dem tiefsten Ton

Erklärung

Die Aufgabe verlangt, alle vorkommenden Töne einmalig und vom tiefsten Ton aus zu notieren. Die anderen Varianten weichen von dieser Arbeitsanweisung ab.

7. Wodurch zeichnen sich Bluenotes im Material aus?

Sie sind spezielle Töne, die nicht zum westeuropäischen Tonsystem gehören
Sie sind Töne, die nur im Orchester verwendet werden
Sie sind Pausen, die den Rhythmus unterbrechen
Sie sind ausschließlich Dur-Akkorde der klassischen Harmonik

Sie sind spezielle Töne, die nicht zum westeuropäischen Tonsystem gehören

Erklärung

Bluenotes werden als besondere Töne beschrieben, die außerhalb des westeuropäischen Tonsystems liegen. Die anderen Antworten verwechseln sie mit Akkorden, Instrumentation oder Pausen.

8. Welche Akkordstufe bildet im Bluesschema den harmonischen Bezugspunkt?

Die Dominante
Die Tonika
Die Subdominante
Die Mollparallele

Die Tonika

Erklärung

Die Tonika ist im Material als Akkordstufe T und als harmonischer Bezugspunkt genannt. Subdominante und Dominante gehören zwar zum Schema, sind aber nicht der Bezugspunkt.

9. Wie wird der Ursprung des Blues im Material beschrieben?

Er entwickelte sich erst nach 1950 in Großbritannien
Er stammt ursprünglich aus der klassischen Oper
Er entstand im Mittelalter in Europa aus Kirchengesang
Er entstand um 1900 in den USA aus dem afroamerikanischen Kontext

Er entstand um 1900 in den USA aus dem afroamerikanischen Kontext

Erklärung

Der Blues wird als Musikrichtung beschrieben, die um 1900 in den USA aus dem afroamerikanischen Kontext entstand. Die anderen Aussagen passen historisch und sachlich nicht.

10. Welche Aussage gehört zu den Grundelementen eines Bluessongs?

Ausschließlich schriftlich festgelegte Melodien ohne Variation
Ein Wechsel zwischen Walzer und Marsch
Wiederholung, Improvisation, Blue Notes und Call & Response
Nur komplexe Orchesterbegleitung ohne Wiederholung

Wiederholung, Improvisation, Blue Notes und Call & Response

Erklärung

Zu den Grundelementen zählen Wiederholung, Improvisation, Blue Notes und Call & Response. Die anderen Optionen beschreiben keine typischen Blues-Merkmale.

11. Wofür wird „Crazy Blues“ im Material vor allem genannt?

Als Sammelbegriff für alle Bluesstile der 1920er-Jahre
Als Name eines Bluesschemas mit drei Akkorden
Als Bezeichnung für den städtischen Classic Blues
Als früher Blues-Titel und Startpunkt der Plattenstars

Als früher Blues-Titel und Startpunkt der Plattenstars

Erklärung

„Crazy Blues“ wird als früher Aufnahmetitel beschrieben und als ein Startpunkt der Plattenstars genannt. Es ist also kein Stilname und auch kein Bluesschema.

12. Was trifft auf den klassischen Blues im Material am besten zu?

Er entwickelte sich vor allem als ländlicher Gitarrenstil im Süden der USA
Er entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Städten und im afroamerikanischen Umfeld
Er bezeichnet eine Jazzform mit Schwerpunkt auf Orchesterbegleitung
Er ist im Material als Name einer einzelnen Aufnahme von Mamie Smith erklärt

Er entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Städten und im afroamerikanischen Umfeld

Erklärung

Classic Blues wird als klassischer Blues-Stil beschrieben, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Städten im afroamerikanischen Umfeld entstand. Die anderen Antworten verwechseln ihn mit Country Blues, einer Aufnahme oder einem anderen Stil.

13. Welche Entwicklung erhielt der Blues in den 1920er-Jahren einen neuen Impuls?

Die vollständige Ablösung durch reine Blasmusik
Die Rückkehr zu ausschließlich akustischem Gesang
Die Nutzung elektrisch verstärkter Gitarren
Die Einführung eines festen Zwölfton-Systems

Die Nutzung elektrisch verstärkter Gitarren

Erklärung

Im Material steht, dass Musiker in den 1920er-Jahren begannen, elektrisch verstärkte Gitarren zu nutzen, was dem Blues neue Impulse gab. Die anderen Optionen passen nicht zur beschriebenen Entwicklung.

14. Welcher Blues-Stil ist im Material als schnell, mit Jazzeinfluss und Schwerpunkt auf orchestraler Begleitung beschrieben?

Chicago Blues
Memphis Blues
Country Blues
Jump Blues

Jump Blues

Erklärung

Jump Blues wird ausdrücklich als schnell gespielte Bluesform mit Jazzeinfluss und Schwerpunkt auf orchestraler Begleitung genannt. Die anderen Stile sind im Material anders charakterisiert.

Mit Karteikarten lernen

Merke dir die Antworten mit 14 Karteikarten zu Blues: Geschichte und Stile.

Mamie Smith — Beruf?

Sängerin und Tänzerin, Blues-Pionierin.

Blues-Aufgabe — Beispiel?

Festes Akkordmuster, 12 Takte, Blues-Schema.

Backwater Blues — Thema?

Wasserprobleme und Rudern in den Texten.

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