Karteikarten: Gesundheit, Prävention und Wirbelsäule — 66 Karten

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1Frage

Wie definiert die WHO Gesundheit?

Antwort

Gesundheit ist der Zustand völligen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens.

2Frage

Wann prägte die WHO ihren multidimensionalen Gesundheitsbegriff?

Antwort

Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg.

3Frage

Wie versteht die WHO Gesundheit und Krankheit?

Antwort

Interdisziplinär, multidimensional und mehrperspektivisch.

4Frage

Was versteht Psychrembel unter Gesundheit?

Antwort

Das subjektive Empfinden des Fehlens körperlicher, geistiger und seelischer Störungen.

5Frage

Wie definiert Psychrembel Krankheit?

Antwort

Als Störung der Lebensvorgänge mit körperlichen, geistigen oder seelischen Veränderungen.

6Frage

Wie definiert der biomedizinische Ansatz Krankheit?

Antwort

Als körperliche Funktionsstörung.

7Frage

Was besagt das monokausale Kausalitätsprinzip im biomedizinischen Modell?

Antwort

Krankheit entsteht durch eine Ursache, die behandelt werden muss.

8Frage

Welche Kriterien nutzt der biomedizinische Ansatz zur Diagnose von Krankheit?

Antwort

Beobachtbare Symptome und objektiv messbare Werte im Vergleich zu Normwerten.

9Frage

In welchen Bereichen ist der biomedizinische Ansatz gebräuchlich und anerkannt?

Antwort

In der Schulmedizin und der Ausbildung von Pflegefachkräften.

10Frage

Was betrachtet der soziologische Ansatz beim Menschen?

Antwort

Den Menschen als soziales Wesen.

11Frage

Welche Faktoren erklärt der soziologische Ansatz für Krankheit?

Antwort

Soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Bedingungsfaktoren.

12Frage

Welche Einflussbereiche nennt das soziologische Modell?

Antwort

Familienstruktur, Freundeskreis, Arbeitsbedingungen und soziale sowie ökonomische Lage.

13Frage

Wann gilt ein Mensch im soziologischen Modell als krank?

Antwort

Wenn er soziale Rollenerwartungen nicht mehr erfüllen kann.

14Frage

Worauf führt der psychologische Ansatz Erkrankungen zurück?

Antwort

Auf eine angeborene oder in der Kindheit erworbene Störung des innerpsychischen Gleichgewichts.

15Frage

Was beschreibt die klassische Psychoanalyse nach Siegmund Freud als Krankheitsursache?

Antwort

Das Ich erreicht keinen Ausgleich zwischen Über-Ich und Es.

16Frage

Welche Folge hat das Ungleichgewicht zwischen Über-Ich und Es laut Freud?

Antwort

Die körperliche und seelische Homöostase gerät aus dem Gleichgewicht.

17Frage

Wer entwickelte die klassische Psychoanalyse, die Krankheit als Ungleichgewicht im Ich beschreibt?

Antwort

Siegmund Freud.

18Frage

Was untersucht die Gesundheitspsychologie?

Antwort

Das Erleben und Verhalten im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit.

19Frage

Welche Faktoren beeinflussen Gesundheit und Krankheit?

Antwort

Genetische, psychische, Lebensstil-, soziale, ökonomische, kulturelle und Umweltfaktoren.

20Frage

Was umfasst der Begriff Gesundheitsverhalten?

Antwort

Alle Verhaltensweisen, die der persönlichen Gesundheit dienen oder schaden können.

21Frage

Was beschreibt das Regenbogenmodell von Whitehead und Dahlgren?

Antwort

Einflussfaktoren auf die Gesundheit.

22Frage

Wer entwickelte das Regenbogenmodell zur Gesundheitsbeeinflussung?

Antwort

Whitehead und Dahlgren.

23Frage

In welchem Jahr wurde das Regenbogenmodell von Whitehead und Dahlgren veröffentlicht?

Antwort

1991.

24Frage

Was stärkt die Gesundheitsförderung im Gegensatz zur Krankheitsprävention?

Antwort

Gesundheitsförderung stärkt gesundheitliche Ressourcen und Selbstbestimmung.

25Frage

Was verhindert die Krankheitsprävention?

Antwort

Krankheitsprävention verhindert das Auftreten oder Fortschreiten von Krankheiten.

26Frage

Wann findet Primärprävention statt?

Antwort

Primärprävention findet vor dem Auftreten einer Krankheit statt.

27Frage

Was ist das Ziel der Primärprävention?

Antwort

Primärprävention soll durch Risikoreduktion die Inzidenz verringern.

28Frage

Wann findet Sekundärprävention statt?

Antwort

Sekundärprävention findet im Frühstadium einer Krankheit statt.

29Frage

Was soll Sekundärprävention bewirken?

Antwort

Sekundärprävention soll das Fortschreiten oder die Chronifizierung einer Krankheit eindämmen.

30Frage

Wann findet Tertiärprävention statt?

Antwort

Tertiärprävention findet nach Manifestation oder Akutbehandlung einer Krankheit statt.

31Frage

Was ist das Ziel der Tertiärprävention?

Antwort

Tertiärprävention soll Folgeschäden und Rückfälle vermeiden.

32Frage

Was untersucht Public Health?

Antwort

Die Gesundheit der Bevölkerung und bestimmter Bevölkerungsgruppen.

33Frage

Welche Faktoren bezieht Public Health bei der Untersuchung ein?

Antwort

Menschliche Biologie, Umweltbedingungen, Lebensweisen und das Gesundheitssystem.

34Frage

Wann wurde die Ottawa-Charta verabschiedet?

Antwort

Am 21. November 1986.

35Frage

Was verabschiedete die erste Internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung 1986 in Ottawa?

Antwort

Die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung.

36Frage

Welche drei Handlungsgrundlagen nennt die Ottawa-Charta?

Antwort

Interessen vertreten, befähigen und ermöglichen sowie vermitteln und vernetzen.

37Frage

Was verändert Verhaltensprävention?

Antwort

Das individuelle Gesundheitsverhalten.

38Frage

Was verändert Verhältnisprävention?

Antwort

Die Lebensbedingungen und die Umwelt von Personen.

39Frage

Welche Maßnahmen gehören zur Gesundheitsförderung im Pflegeberuf?

Antwort

Körperliche Aktivität, gesundes Ernährungsverhalten, Unfallschutz, lebenslanges Lernen, Abbau sozialer Ungleichheit und soziale Beziehungen.

40Frage

Welche Belastungen erleben Pflegefachassistenten durch steigende Patientenzahlen?

Antwort

Hohe physische und psychische Belastungen.

41Frage

Welche organisatorischen Belastungen gibt es im Pflegeberuf?

Antwort

Reduzierter Personalstand, mehr schwerstpflegebedürftige Patienten, Zeitdruck, administrative Aufgaben, hoher Krankenstand und mangelhafte Arbeitsorganisation.

42Frage

Was kombinieren erfolgreiche Mehrkomponentenprogramme zur Gesundheitsförderung im Pflegeberuf?

Antwort

Verhaltenspräventive Schulungen, Bewegungsprogramme und verhältnispräventive Maßnahmen wie technische Hebehilfen.

43Frage

Was ist Eu-Stress laut Hans Seyle 1956?

Antwort

Positiver Stress, der anregt und motiviert.

44Frage

Was löst Di-Stress laut Hans Seyle 1956 aus?

Antwort

Angst und Unsicherheit.

45Frage

Wie verläuft das allgemeine Anpassungssyndrom?

Antwort

Über Alarmreaktion, Widerstandsphase und Erschöpfungsphase.

46Frage

Welche Systeme aktivieren sich in der Alarmreaktion?

Antwort

Sympathikus und Nebennierenmark.

47Frage

Welche Hormone werden in der Alarmreaktion ausgeschüttet?

Antwort

Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol und Corticosteron.

48Frage

Welche Körperfunktionen steigen in der Alarmreaktion?

Antwort

Herzfrequenz, Blutzucker, Atmung und Blutdruck.

49Frage

Was passiert in der Erschöpfungsphase des Anpassungssyndroms?

Antwort

Anpassungsmöglichkeiten gehen verloren.

50Frage

Welche langfristigen Krankheiten können in der Erschöpfungsphase entstehen?

Antwort

Hypertonie, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Allergien und Entzündungskrankheiten.

51Frage

Aus wie vielen Wirbeln besteht die Halswirbelsäule?

Antwort

Sie besteht aus 7 Wirbeln.

52Frage

Wie viele Wirbel hat die Brustwirbelsäule?

Antwort

Sie hat 12 Wirbel.

53Frage

Welche Form hat die aufrecht stehende Wirbelsäule?

Antwort

Sie ist doppelt-S-förmig gekrümmt.

54Frage

Welche Krümmungen besitzt die Wirbelsäule im Hals- und Lendenbereich?

Antwort

Sie besitzt Lordosen.

55Frage

Welche Funktion haben die Krümmungen der Wirbelsäule zusammen mit den Zwischenwirbelscheiben?

Antwort

Sie ermöglichen die Dämpfung axialer Stöße.

56Frage

Aus wie vielen Wirbeln besteht das Kreuzbein und wie sind diese verbunden?

Antwort

Es besteht aus fünf verschmolzenen Wirbeln.

57Frage

Bis zu welchem Alter verschmelzen die Wirbel des Kreuzbeins?

Antwort

Bis zum 25. Lebensjahr.

58Frage

Bis zu welchem Alter verschmelzen die Wirbelreste des Steißbeins?

Antwort

Bis zum 30. Lebensjahr.

59Frage

Aus welchen Teilen besteht ein typischer Wirbel?

Antwort

Wirbelkörper, Wirbelbogen mit Wirbelloch, Gelenkfortsätze, Querfortsätze und Dornfortsatz.

60Frage

Was bilden alle Wirbellöcher zusammen?

Antwort

Den Wirbelkanal.

61Frage

Wodurch unterscheidet sich der Atlas vom Axis?

Antwort

Atlas hat einen knöchernen Ring statt Wirbelkörper, Axis besitzt den Dens axis.

62Frage

Welche Bewegungen ermöglicht der Atlas im oberen Kopfgelenk?

Antwort

Nickbewegungen.

63Frage

Was ist die Bandscheibe und woraus besteht sie?

Antwort

Sie liegt zwischen Wirbelkörpern und besteht aus Anulus fibrosus und Nucleus pulposus.

64Frage

Wie ernähren sich Bandscheiben?

Antwort

Durch Diffusion ohne Blutgefäße, unterstützt durch Be- und Entlastung.

65Frage

Was passiert bei einer Protrusion der Bandscheibe?

Antwort

Der Faserring bleibt intakt, der Gallertkern wölbt sich vor.

66Frage

Warum kann eine Operation bei freien Sequestern notwendig sein?

Antwort

Weil sie neurologische Ausfälle bis zu Lähmungen verursachen können.

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1. Wie definiert die Weltgesundheitsorganisation Gesundheit?

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